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The World’s 50 Best Vineyards 2024

17.11.2025 | Wein
The World’s 50 Best Vineyards 2024

Die Liste 51-100 in Zahlen

  • Die Liste 51-100 beinhaltet Weinbaugebiete aus sechs Kontinenten und 38 Weinregionen 
  • Es gibt 18 Neuzugänge aus 17 Regionen, die von West Sussex, Vereinigtes Königreich, und der Champagne, Frankreich, bis nach Tokaj, Ungarn und Kachetien, Georgien, reichen 
  • 33 der Beiträge stammen aus Europa, gefolgt von sechs aus Südamerika, vier aus Afrika, fünf aus Ozeanien sowie jeweils einem aus Asien und einem aus Nordamerika
  • Den höchsten Neueinstieg in die Liste 51-100 schafft Wairau River Wines in Marlborough, Neuseeland, auf No.52
  • Die ersten Weinbaugebiete aus Ribera del Duero, Spanien, und Kachetien, Georgien, haben es in die Liste geschafft: Bodegas Arzuaga (No.64) und Château Buera (No.72)

Europa zeichnet sich mit 33 Weinbaugebieten durch die meisten Beiträge in der Liste 51-100 aus. Hierzu zählen 11 Neueinsteiger, davon drei aus Italien: Azienda Agricola Arianna Occhipinti in Sizilien (No.78), Masi Cellars in Venetien (No.83) und Casanova Di Neri in der Toskana (No.87). Marchesi Di Barolo, ebenfalls aus Italien, in Piedmont, schafft auf No.80 den erneuten Eintrag in die Liste, wie auch Castello Banfi (No.61) und Tenuta Cavalier Pepe (No.81).

Weinbaugebiete in Portugal belegen acht Positionen in der Liste 51-100 und damit so viele wie kein anderes Land in diesem Jahr. Auf das Douro-Tal entfallen sechs dieser Weinbaugebiete: Quinta do Seixo (Sandeman) auf No.62; Quinta do Bomfim(Symington Family Estates) auf No.66; Quinta do Crasto (No.67); Quinta do Noval (No.73); Quinta Nova De Nossa Senhora Do Carmo (No.74) und Quinta do Vallado (No.84). Herdade do Esporão in Alentejo erreicht No.69 auf der Liste und Taylor’s Port Cellars, Porto, No.85.

Frankreich wird durch sieben Weinbaugebiete vertreten: Veuve Clicquot (No.51), Moët & Chandon (No.57) und Philipponnat Champagne (No.76), allesamt aus der Champagne; Château Pichon Baron (No.60) und Cos d’Estournel (No.97) aus Bordeaux; Domaine Faiveley (No.59) aus Burgund und M. Chapoutier (No.77) aus dem Rhonetal.

Andernorts in Europa schafft es Spanien mit drei Weinbaugebieten in die Liste 51-100, darunter ein neuer Beitrag von Bodegas Arzuaga in Ribera del Duero (No.64), sowie Bodegas Muga in Rioja (No.53) und Bodegas Granbazán (No.86). Das Vereinigte Königreich verzeichnet einen neuen Beitrag mit Leonardslee Family Vineyards in Sussex (No.56), und Balfour Winery in Kent (No.96) hat es erstmals seit 2022 wieder in die Liste geschafft. In Ungarn sichert sich erstmals Tokaj-Hétszőlő Organic Vineyards (No.58) einen Platz in der Liste und Disznókő erreicht No.63, beide Weinbaugebiete befinden sich in Tokaj.

Zu den weiteren Beiträgen aus Europa zählen Domäne Wachau (No.68) und Weingut Tement (No.82), die sich jeweils in Österreich befinden. Midalidare Estate (No.54) aus Bulgarien schafft es in die Liste 51-100, während Château Mukhrani(No.75) zu Château Buera (No.72) aus Georgien aufschließt.

Südamerika feiert mit Sitio La Estocada (No.91) aus Mendoza, Argentinien, einen neuen Beitrag in die diesjährige Liste 51-100. Finca El Paraíso - Luigi Bosca (No.70), Bodega DiamAndes (No.93) und Bodega Lagarde (No.95) repräsentieren ebenfalls Argentinien in der Liste 51-100. Weinbaugebiete aus Uruguay und Chile können sich jeweils einen Platz mit Bodega Bouza (No.55) beziehungsweise Clos Apalta aus dem Colchagua-Tal (No.65) sichern. 

Südafrika ergattert mit dem La Motte Wine Estate (No.94) und den Hamilton Russell Vineyards (No.99) zwei neue Beiträge in der Liste 51-100. Stellenbosch verzeichnet zwei Wiedereinsteiger mit dem Tokara Wine and Olive Estate (No.71) und dem Delaire Graff Estate (No.79).

Neuseeland heißt drei neue Beiträge mit Wairau River Wines in Marlborough (No.52), Greystone Winery (No.89) und Felton Road in Central Otago (No.98) willkommen. Kumeu River Wines erzielt mit No.90 zum ersten Mal seit 2023 einen Platz in der Liste 51-100, und Ata Rangi kann sich in diesem Jahr auf No.100 in der Liste behaupten.

Der Libanon, mit Chateau Kefraya (No.92), hat einen Beitrag für die diesjährige Liste 51-100, während sich die USA durch Beringer Vineyards (No.88) in Napa Valley einen Platz in der Liste sichern.

William Drew, Director of Content für The World’s 50 Best Vineyards, kommentiert dies wie folgt: „Die diesjährige erweiterte Liste ist ein leuchtendes Beispiel der Exzellenz im globalen Weintourismus, da Weinbaugebiete aus sechs Kontinenten vertreten sind. Wir sind darauf gespannt, einen Gastgeber mit neuen Beiträgen willkommen zu heißen, und weiteren Weinbaugebieten von Weltrang und den Menschen dahinter Anerkennung zu zollen. Herzlichen Glückwunsch an alle Weingüter, die es in die diesjährige Liste geschafft haben. Wir freuen uns darauf, ihre Errungenschaften auf der Preisverleihung in Margaret River zu feiern.“

Das Abstimmungsverfahren

Die Liste von The World’s 50 Best Vineyards basiert auf dem Votum der globalen Wahlberechtigten der Academy. Die Welt ist in 20 geographische Regionen unterteilt, die jeweils mit einem anerkannten Experten als Academy Chair besetzt sind. Jede Region ist für die Bestellung von 36 Wein- und Reiseexperten verantwortlich. Jedes Mitglied der Voting Academy muss für 7 Weinbaugebiete abstimmen. Es gibt keine vorgegebene Checkliste mit Kriterien oder eine vordefinierte Liste zur Auswahl – jede Stimme ist eine Nominierung für ein öffentlich zugängliches Weinbaugebiet, das weltweit eines der besten Erlebnisse zu bieten hat.

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